Teamviewer kappt Umsatzprognose wegen verzögerter Abschlüsse
GÖPPINGEN (dpa-AFX) - Der Fernwartungssoftware-Anbieter Teamviewer
Im dritten Quartal sank der Umsatz um 3,9 Prozent auf 184,5 Millionen Euro. Währungsbereinigt war das ein Minus von 2,2 Prozent. Bei der um Sondereffekte bereinigten Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet Teamviewer-Chef Oliver Steil 2026 nach wie vor rund 43 Prozent. Sie lag im abgelaufenen Jahresviertel bei 42,8 Prozent, fast drei Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor.
Die Aussichten für das vierte - und damit das in der Softwarebranche traditionell wichtigste - Quartal seien gedämpft, hieß es von Teamviewer. Dafür seien Verzögerungen bei den Abschlüssen großer Deals in der Enterprise-Sparte verantwortlich, aber auch erneute wirtschaftliche Unsicherheiten in Europa. So gingen auch die auf ein Jahr typischerweise zu erwartenden Erlöse (ARR - annual recurring revenue) um 2,6 Prozent zurück, währungsbereinigt war es noch ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Unter dem Strich stieg der Gewinn um ein gutes Viertel auf 36 Millionen Euro./men/stk