Devisen: Eurokurs erholt sich zum Dollar nur wenig vom Tief
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch kaum vom Fall auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel zuletzt 1,1332 US-Dollar. Am Vorabend war der Kurs bis auf 1,1312 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone belasteten. Äußerungen eines US-Notenbankers über eine womöglich langsamere Straffung der Geldpolitik als am Markt erwartet stützten den Eurokurs dann wieder etwas.
Bereits seit einigen Wochen steckt der Euro in einer Schwächephase. Anfang September hatte er teils noch rund 3 US-Cent mehr gekostet als jetzt kurz vor Monatsende.
Marktteilnehmer schauen im Handelsverlauf am Mittwoch besonders auf Inflationsdaten aus Deutschland und den USA. Die US-PCE-Inflationsdaten am Nachmittag sind ein wichtiges Teuerungsmaß für die US-Notenbank Fed und damit für deren Zinskurs. Zudem wird der Arbeitsmarktreport des privaten US-Dienstleisters ADP veröffentlicht, der einen Vorgeschmack auf den am Freitag anstehenden offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung geben kann./men/stw/mis