ROUNDUP: Rund 21 Euro je Aktie fĂŒr HHLA-MinderheitsaktionĂ€re
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Stadt Hamburg und die Schweizer Reederei MSC wollen verbliebene MinderheitsaktionÀre des Hafenlogistikers HHLA
Die Stadt und MSC, die Mediterranean Shipping Company, halten ĂŒber die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der zum Börsenhandel zugelassenen HHLA-Aktien. Ein solcher Anteil war nötig, um den Ausschluss der MinderheitsaktionĂ€re beschlieĂen zu können.
Der sogenannte Squeeze-out, der Ausschluss der MinderheitsaktionĂ€re, wird mit dem Beschluss der Hauptversammlung und dem Eintrag in das Handelsregister wirksam. Die ordentliche Hauptversammlung soll laut HHLA am 11. Juni abgehalten werden. Nach Abschluss des Squeeze-outs sollen die AktionĂ€re die Abfindung automatisch erhalten. Die Auszahlung erfolge in der Regel ĂŒber die Depotbank der AktionĂ€re.
Die HHLA teilte mit, die Abfindung sei nach den gesetzlichen Bestimmungen und der Rechtsprechung festgelegt worden. Der Aktienkurs und eine Unternehmensbewertung seien herangezogen worden, um die Höhe zu bestimmen. Ein gerichtlich bestellter PrĂŒfer habe die Abfindung kontrolliert.
Im September 2023 hatte MSC ĂŒber eine Tochtergesellschaft angeboten, HHL-A-AktionĂ€ren 16,75 Euro je Aktie zu zahlen. Die nun angekĂŒndigte Abfindung fĂ€llt um mehr als ein Viertel höher aus.
Von der Deutschen Schutzvereinigung fĂŒr Wertpapierbesitz, die sich fĂŒr die Interessen privater Anleger einsetzt, lag zunĂ€chst keine Stellungnahme vor./lkm/DP/jha