Aktien New York: Erholung auch ohne Entspannung im Iran-Krieg
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Verlusten wegen des Iran-Krieges geben sich die Anleger am ersten Handelstag der dritten Kriegswoche etwas mutiger. Geringfügig nachgebende Ölpreise und steigende Kurse im Chipsektor sorgten am Montag für etwas Rückenwind. Ein Fass Öl der US-Sorte WTI, dessen Preis am Wochenende noch der 100-Dollar-Marke nahe stand, kostete zuletzt weniger als 95 US-Dollar.
Der US-Leitindex Dow Jones Industrial
Zu Beginn der dritten Kriegswoche im Nahen Osten blieb der Iran Zielscheibe massiver Angriffe von Israel und den USA, ohne dass auf diplomatischer Ebene sichtbar Bewegung in den Konflikt kommt. Am Wochenende war es aber offensichtlich mehreren Öl- und Gastankern gelungen, die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus zu passieren. Laut dem JPMorgan-Analysten Otar Dgebuadze wird nun darüber spekuliert, ob der Iran chinesischen und indischen Schiffen die Durchfahrt erlauben könnte.
Der Markt versuche sich an einer Stabilisierung, aber es gebe noch keinen Optimismus, warnte der Anlagestratege Charu Chanana von Saxo Markets. Dass US-Präsident Donald Trump für die Sicherung von Öl- und Gastransportern durch die Meerenge die Hilfe anderer Staaten fordert, stieß bei diesen bislang auf ein verhaltenes Echo. Bundeskanzler Friedrich Merz hat einer deutschen militärischen Beteiligung am Schutz von Öltankern eine Absage erteilt.
Unternehmensseitig sorgte vor allem Meta
Ziel der Entlassungen soll sein, die geplanten Massen-Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zu kompensieren. In dieser Hinsicht wurde bekannt, dass Meta über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 27 Milliarden US-Dollar ausgeben will, um sich KI-Infrastrukturen des niederländischen Cloud-Spezialisten Nebius Group zu sichern. Dessen in New York gelistete Anteilsscheine
Im Chipsektor prägten Aktien von Speicherherstellern wie Sandisk
Die Anteilsscheine des Lagerraum-Vermieters National Storage Affiliates