GNW-News: Templafy-Studie: 95 % der Wissensarbeiter müssen KI-generierte Dokumente nachbearbeiten, bevor sie einsatzbereit sind
^NEW YORK, Oct. 01, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- KI spielt bei der Erstellung von
Geschäftsdokumenten inzwischen eine zentrale Rolle und hat das Potenzial, die
Arbeitsweise in Unternehmen grundlegend zu verändern. Eine neue Studie von
Templafy (https://www.templafy.com/) zeigt jedoch, dass Unternehmen dieses
Produktivitätspotenzial bislang nicht voll ausschöpfen. Denn Inhalte schneller
zu generieren bedeutet nicht automatisch, dass Aufgaben auch schneller erledigt
werden.
Laut ?The Business-Ready AI Gap 2026
(https://www.templafy.com/guide_whitepaper/the-business-ready-ai-gap-2026/)"
nutzen 90 % der Wissensarbeiter in den USA und Großbritannien mindestens einmal
pro Woche KI, um Geschäftsdokumente zu erstellen. Gleichzeitig geben 95 % an,
dass sie die von der KI erzeugten Inhalte noch überarbeiten müssen, bevor sie
einsatzbereit sind. Im Durchschnitt verbringen Beschäftigte fast vier Stunden
pro Woche damit, KI-generierte Dokumente zu prüfen, zu korrigieren und zu
validieren. 48 % - also nahezu die Hälfte - sagen, dass der dafür erforderliche
Überarbeitungsaufwand die tatsächliche Zeitersparnis deutlich reduziert.
Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Lücke zwischen KI-generierten
Inhalten und wirklich einsatzbereiten Geschäftsdokumenten - also Dokumenten, die
korrekt, unternehmensspezifisch und sofort einsetzbar sind. Mit der zunehmenden
Verbreitung von KI steht für Unternehmen daher nicht mehr allein die Frage im
Mittelpunkt, wie sie ihren Mitarbeitenden Zugang zu KI verschaffen. Entscheidend
ist vielmehr, der KI den nötigen Unternehmenskontext und klare Vorgaben an die
Hand zu geben, damit sie zuverlässig hochwertige Geschäftsergebnisse liefert.
Unternehmen messen KI-Produktivität möglicherweise zu früh
Auf den ersten Blick sind die Mitarbeitenden mit den KI-Ergebnissen durchaus
zufrieden. In beiden Märkten halten 60 % den ersten KI-generierten Entwurf für
so ausgereift, dass er mit nur geringfügigen Änderungen verwendet werden kann.
Doch ein überzeugender erster Entwurf bedeutet nicht zwangsläufig, dass die
Arbeit damit abgeschlossen ist. Von den Mitarbeitenden, die mehr als eine Stunde
mit der Überarbeitung eines KI-generierten Dokuments verbringen, geben 34 % an,
dass die Korrektur länger dauern kann als das Erstellen von Grund auf.
Dabei geht es nicht nur um den letzten sprachlichen oder gestalterischen
Feinschliff. Die Mitarbeitenden müssen auch inhaltliche Fehler korrigieren. Die
häufigste Korrektur betrifft die inhaltliche Genauigkeit (40 %), gefolgt von
generischen oder schematischen Formulierungen (34 %) und Formatierungsfehlern
(31 %).
Die Studienergebnisse machen deutlich: Wer KI-Produktivität rein an der
Erstellungsgeschwindigkeit misst, greift zu kurz. Das eigentliche Potenzial
liegt darin, den Nachbearbeitungsaufwand zu minimieren, indem der KI von Beginn
an der erforderliche Kontext bereitgestellt wird.
?Zugang zu künstlicher Intelligenz wird schnell zum Standard für jedes
Unternehmen - bloße Verfügbarkeit bietet daher keinen Wettbewerbsvorteil mehr",
erklärt Christian Lund, Mitgründer von Templafy. Der eigentliche Vorteil
entsteht dadurch, wie effektiv ein Unternehmen die KI mit seinen tatsächlichen
Betriebsabläufen verbindet - also mit dem internen Wissen, den
Qualitätsstandards, der Expertise und den etablierten Prozessen. Unternehmen,
denen das gelingt, können KI nutzen, um konsistente, hochwertige und sofort
einsetzbare Geschäftsdokumente skaliert zu erstellen, anstatt die Belegschaft
mit Nachbearbeitung und Korrekturen zu belasten. Erst dann wird aus
beeindruckender KI-Technologie eine echte geschäftskritische Infrastruktur."
Die Studie zeigt jedoch, dass dieser Unternehmenskontext der KI derzeit selten
automatisch zur Verfügung steht. In beiden Märkten geben 42 % der Befragten an,
dass ihre KI-Tools keinen ausreichenden Zugriff auf freigegebene
Unternehmensinhalte haben. Rund 40 % sagen, dass ihre Tools diese Inhalte nur
unzureichend einbinden können. Nur 30 % geben an, dass freigegebene Vorlagen,
Inhalte oder Assets automatisch angewendet werden.
Unternehmen haben jahrelang in den Aufbau von abgestimmten Kernbotschaften,
Templates, Referenzen, rechtssicheren Formulierungen, Brand-Assets und
Erfahrungswissen investiert. Da KI zunehmend in wiederkehrende Arbeitsabläufe
integriert wird, besteht die zentrale Aufgabe darin, diesen Unternehmenskontext
für die KI ebenso einfach zugänglich und nutzbar zu machen, wie es für sie ist,
neue Inhalte zu generieren.
Wenn alle Zugang zu KI haben, entscheidet der Unternehmenskontext
Der breite Zugang zu denselben zugrunde liegenden KI-Modellen führt zudem zu
einem Differenzierungsproblem. In den USA und Großbritannien sagen 59 % der
Befragten, dass KI-generierte Geschäftsdokumente dazu führen können, dass
verschiedene Unternehmen zu ähnlich klingen. 56 % finden, dass KI-generierte
Dokumente häufig generisch wirken. Zudem erklären 42 %, dass der verstärkte KI-
Einsatz es erschwert, markenspezifische und einzigartige Inhalte zu erstellen.
Beschäftigte sehen in generischen Inhalten auch ein konkretes geschäftliches
Risiko. 42 % der Befragten in beiden Märkten betrachten den Verlust von
Vertrauen und Glaubwürdigkeit als eine der größten Gefahren, wenn Dokumente zu
beliebig oder austauschbar werden. 37 % nennen eine schwächere
Markenwahrnehmung, 33 % ein höheres Risiko für ungenaue oder nicht konforme
Inhalte.
Je selbstverständlicher der Zugang zu KI wird, desto weniger dürfte die
Technologie selbst zur Differenzierung beitragen. Umso wichtiger für das
Endergebnis werden der Unternehmenskontext, das Know-how, die Expertise, die
Markenbotschaften und die Marke selbst.
KI-Agenten überführen KI von der Assistenz in echte Arbeitsprozesse
Daten aus der eigenen Plattform von Templafy unterstreichen diesen Wandel hin zu
agentenbasierten Workflows. Die Nutzung von KI-Agenten unter berechtigten
Anwendern stieg von 31 % im Dezember 2025 auf 66 % im August 2026. Wenn
Mitarbeitende die Möglichkeit erhielten, Dokumente mithilfe eines
agentengestützten Workflows zu erstellen, entschieden sich 71 % dafür.
Die Daten zeigen zudem eine deutliche Zeitersparnis. Über mehr als 29.000
analysierte Sitzungen hinweg sank die mittlere Dauer der Dokumentenerstellung
von rund zwei Stunden (ohne Agenten) auf nur noch acht Minuten (mit Agenten).
Diese Zahlen verdeutlichen den grundlegenden Wandel beim Einsatz von KI in
Unternehmen: Der reine Zugriff auf KI-Tools ist erst der Anfang. Der
entscheidende nächste Schritt liegt in der nahtlosen Verknüpfung von KI mit
Unternehmenswissen, freigegebenen Inhalten, Geschäftsregeln und Workflows -
damit Unternehmen skalierbar verlässliche und einsatzbereite Ergebnisse erzielen
können.
Laden Sie jetzt Ihr Exemplar von ?The Business-Ready AI Gap 2026
(https://www.templafy.com/guide_whitepaper/the-business-ready-ai-gap-
2026/)" herunter.
Hinweise für Redakteure
Methodik
Die Befragung wurde unter 2.000 Wissensarbeitern durchgeführt, die mindestens
einmal im Monat KI zur Erstellung von Geschäftsdokumenten einsetzen und in
Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten im Vereinigten Königreich und den
USA arbeiten. Die Befragung wurde im August 2026 von Sapio Research online
durchgeführt. Die Teilnehmer wurden per E-Mail zur Teilnahme eingeladen und
füllten anschließend einen Online-Fragebogen aus.
Über Templafy
Templafy ist die führende KI-gestützte Plattform zur Dokumentenerstellung, die
es Fachleuten ermöglicht, mit höchster Effizienz präzise, richtlinienkonforme
und markengerechte Dokumente zu erstellen.
Unsere Plattform ermöglicht es Unternehmen, KI genau dort gezielt zu steuern, wo
es darauf ankommt: KI-Agenten erhalten den richtigen Kontext, klare Vorgaben und
vom Unternehmen freigegebenes Wissen als Grundlage für ihre Arbeit. Unser Ansatz
setzt auf KI-Agenten, die KI-generierte Inhalte mit regelbasierter
Automatisierung verknüpfen. Dies ermöglicht die beschleunigte Erstellung
hochwertiger, vertrauenswürdiger Dokumente, während die unternehmensweite
Kontrolle und Kohärenz vollständig gewahrt bleiben - all dies bei niedrigen und
vorhersehbaren Token-Kosten.
Die patentierte Technologie von Templafy ist direkt in Anwendungen wie Microsoft
Office, Google Workspace und Salesforce sowie in KI-Assistenten wie Claude,
ChatGPT und Copilot integriert, vereinfacht Dokumenten-Workflows, reduziert
Risiken und gibt Teams das nötige Vertrauen in die Dokumente, die besonders
wichtig sind.
Mehr als 4 Millionen Nutzer weltweit vertrauen auf Templafy, um die KI-gestützte
Erstellung von Unternehmensinhalten zu beschleunigen. Branchenführer wie KPMG
und BDO vertrauen auf Templafy. Die Lösung erspart Teams über 30 % der Zeit, die
sie normalerweise für wiederkehrende Inhalte wie Angebote, Auftragsschreiben
oder Prüfberichte aufwenden würden, sodass sie sich auf umsatzrelevante Aufgaben
konzentrieren können.
Weitere Informationen - nur für Presseanfragen:
Lucy Westman, Head of Global Communications, Templafy (+44)
7776 454 946, lwe@templafy.com (mailto:lwe@templafy.com)
Ein Foto zu dieser Meldung ist verfügbar
unter http://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/9682e1d8-
4e7a-4523-9eef-714c675de2f6
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