Aktien Asien: Erholungsansätze - gesunkene Ölpreise und Anleiherenditen stützen
SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Börsen in Fernost haben sich am Donnerstag stabilisiert. Sie folgten damit den Vorgaben der US?Märkte. Nach den Abgaben in den vorherigen Tagen reichte es aber lediglich zu vorsichtigen Erholungsansätzen.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die gesunkenen Ölpreise. Hierdurch seien die Inflationssorgen etwas gedämpft worden und die Anleiherenditen wieder gesunken. "Allein die Tatsache, dass neue Nachrichten aus dem Nahen Osten ausbleiben, stabilisiert die Finanzmärkte", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst vom Broker CMC Markets, fest. "Der Ölpreisanstieg verliert an Dynamik, womit das Schreckensszenario der Investoren einer nächsten Welle über 100 Dollar zunächst ausbleibt."
Hinzu kamen die wieder gestiegenen Kurse im Technologiesektor. Hier gab es positive Nachrichten von Broadcom
Vor diesem Hintergrund legte der südkoreanische Kospi leicht um 0,3 Prozent zu. An der japanischen Börse reichte es dagegen nicht zu Gewinnen. Der Nikkei 225
Auch an den chinesischen Börsen blieben neue Wirtschaftsdaten ein zweischneidiges Schwert. Der von dem privaten Anbieter RatingDog ermittelte Einkaufsmanagerindex zum Dienstleistungssektor sei zwar besser als erwartet ausgefallen, hieß es von der Deutschen Bank. Dies könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Index sich auf dem zweitniedrigsten Niveau der vergangenen 14 Monate bewege und damit das verhaltene Niveau der Erholung unterstreiche.
Der chinesische CSI-300-Index
Australische Aktien legten unterdessen leicht zu. Der S&P ASX 200