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KORREKTUR: Bauhauptgewerbe im Mai: Auftragseingang zieht an.
Wohnungsbau bleibt enttäuschend
Berlin (ots) - KORREKTUR. Bitte beachten Sie: In unserer letzten Meldung hatten
sich zwei Fehler bei den realen Werten für Umsatz und Auftragseingang
eingeschlichen. Nachfolgend der korrigierte Absatz und noch einmal die gesamte
Meldung im Ganzen. Wir bitten um Nachsicht.
Gegenüber dem Vorjahresmonat legte demnach der Umsatz im Mai um 2,4 Prozent zu (
real -2,1 Prozent ). Der Auftragseingang stieg um 4,5 Prozent ( real +3,5
Prozent ) gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai lag der Umsatz
nominal bei plus 0,6 Prozent, der Auftragseingang bei nominal plus 2,4 Prozent
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Es folgt die korrigierte Fassung:
Bauhauptgewerbe im Mai: Auftragseingang zieht an. Wohnungsbau bleibt
enttäuschend
Das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) in Deutschland hat
den Mai 2026 laut Statistischem Bundesamt mit einem leicht erhöhten Umsatz
abgeschlossen. Auch der Auftragseingang zieht an, in den Sparten jedoch nicht
einheitlich: Während der Öffentliche Bau prozentual kräftig zulegte, gingen im
Wohnungsbau und im gewerblichen Bau deutlich weniger neue Aufträge ein.
Gegenüber dem Vorjahresmonat legte demnach der Umsatz im Mai um 2,4 Prozent zu
(real minus 2,1 Prozent). Der Auftragseingang stieg um 4,5 Prozent (real +3,5
Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai lag der Umsatz nominal
bei plus 0,6 Prozent, der Auftragseingang bei nominal plus 2,4 Prozent gegenüber
dem Vorjahreszeitraum.
Wohnungsbau verliert wieder an Schwung
Noch im April sah es nach einer Trendwende aus: Umsatz (+ 7,1 Prozent) und
Auftragseingang (+ 8,9 Prozent) im Wohnungsbau legten gleichermaßen zu. Im Mai
ist davon wenig übrig. Zwar wuchs der Umsatz erneut um 2,7 Prozent, doch die
Auftragseingänge brachen um -1,9 Prozent ein. Vor allem die weiterhin schwierige
Finanzierung schreckt Bauherren ab.
Hierzu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches
Baugewerbe: "Der positive Umsatz darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der
Wohnungsbau weiter unter Druck steht, denn er wird derzeit noch vom
Auftragsbestand getragen. Wie fragil die Gesamtentwicklung ist, zeigt der
Rückgang beim Auftragseingang. Von einer nachhaltigen Erholung kann keine Rede
sein.
Eine Ursache hierfür sind die schwierigen Finanzierungsbedingungen, die
Investoren verunsichern. Auch die Haushaltsplanung des Bundes gibt bisher keine
Planungssicherheit: Der Bund plant laut Kabinettsbeschluss für 2027 sogar
weniger Fördermittel für den Neubau als im laufenden Jahr. Lediglich der soziale
Wohnungsbausoll mehr Geld erhalten. Hier muss dringend nachgebessert werden."
Keine breite Investitionswende im öffentlichen Bau
Der Auftragseingang im öffentlichen Bau schnellte im Mai gegenüber dem
Vorjahresmonat um nominal 22,7 Prozent nach oben, seit Jahresbeginn liegt das
Plus bei nominal 7,2 Prozent. Der starke Anstieg dürfte unter anderem auf
einzelne Großprojekte zurückzuführen sein. Der Umsatz selbst stagnierte.
Pakleppa: "Die Betriebe sehen derzeit noch keinen signifikanten Aufwuchs in
ihren Auftragsbüchern. Das Infrastruktur-Sondervermögen ist bislang noch nicht
flächendeckend angekommen. Das Plus bei den Auftragseingängen resultiert neben
einzelnen Großprojekten im öffentlichen Bau auch aus einem sehr niedrigen
Vorjahresmonat. Umso wichtiger ist es jetzt, dass mit dem
Infrastruktur-Zukunftsgesetz die Planungs- und Genehmigungsverfahren spürbar
schneller werden - sonst verpuffen die zusätzlichen Mittel im Verwaltungsstau.
Die Bauunternehmen stehen bereit, jetzt müssen die politischen Rahmenbedingungen
die notwendigen Investitionen ermöglichen."
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