GE Healthcare Technologies Inc.DI
29.04. 15:34 60,217$ -12,09%
Koninklijke Philips N.V.EI
29.04. 15:34 22,190€ -4,15%
Siemens Healthineers AGEI
29.04. 15:34 34,170€ -3,09%
29.04. 14:16

GE Healthcare senkt wegen steigender Kosten Ergebnisprognose


CHICAGO (dpa-AFX) - Der Medizintechnikhersteller GE Healthcare rudert angesichts einer wieder steigenden Inflation bei seiner Ergebnisprognose fĂŒr das laufende Jahr zurĂŒck. "Im ersten Quartal verzeichneten wir signifikante Anstiege bei Speicherchips, Öl- und Frachtkosten - Entwicklungen, von denen wir ausgehen, dass sie sich auf das restliche Jahr 2026 auswirken werden", sagte Konzernchef Peter Arduini am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen laut Mitteilung. Angesichts dessen senke GE Healthcare den Gewinnausblick. Allerdings erwarte das Management, mehr als die HĂ€lfte der inflationsbedingten Auswirkungen durch Preis- und Kostenmaßnahmen kompensieren zu können.

Der Konkurrent von Siemens Healthineers und der niederlĂ€ndischen Philips ist der erste der großen Hersteller, der sich vorwagt. GE Healthcare erwartet nun fĂŒr 2026 ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 4,80 bis 5,00 US-Dollar, das sind jeweils 15 Cent weniger als zuvor. Von Bloomberg befragte Analysten haben bislang 5,06 Dollar je Aktie auf dem Zettel. Am Umsatzausblick hĂ€lt das Unternehmen fest und verwies auf eine anhaltend gesunde weltweite Nachfrage.

Die Aktie brach daraufhin vorbörslich um gut zehn Prozent ein. FĂŒr die im Dax notierte Siemens Healthineers ging es in diesem Sog um rund drei Prozent runter, Philips gaben fast vier Prozent nach. Die NiederlĂ€nder legen ihre Zahlen am 6. Mai vor, Siemens Healthineers folgt einen Tag spĂ€ter.

Im ersten Quartal verfehlte GE Healthcare zudem die Ergebniserwartungen. So sank der den AktionÀren zurechenbare Gewinn von 564 auf 389 Millionen Dollar (gut 332 Mio Euro). Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank um 2 Cent auf 0,99 Dollar - Analysten hatten mit einem Anstieg auf 1,06 Dollar gerechnet. Dagegen stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Das war etwas mehr als vom Markt erwartet./nas/niw/jha/