Devisen: Euro bleibt stabil - Empire-State-Index im Fokus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinen jüngsten Kursgewinnen hat sich der Euro
Im Fokus bleiben zur Wochenmitte die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump sieht diesen kurz vor dem Ende. "Ich glaube, er ist fast vorbei", sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Und US-Vizepräsident JD Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran eigenen Angaben zufolge für stabil.
"Die Entwicklungen im Nahen Osten und an der Straße von Hormus bleiben der treibende Faktor an den Finanzmärkten", schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Mal dominierten Hoffnungen, mal Sorgen. Solange aber die Seeblockade anhalte und keine freie Durchfahrt gewährleiste, fehle die Grundlage für eine dauerhafte Entspannung. Insofern setze sich das Hin und Her an den Finanzmärkten wohl noch fort.
In Frankreich hat die Inflation angesichts der wegen des Nahost-Krieges stark gestiegenen Ölpreise etwas stärker angezogen als zunächst ermittelt. Die Teuerungsrate lag im März im Jahresvergleich nun bei zwei Prozent und damit auf Höhe des Inflationsziels der EZB.
Am Nachmittag richtet sich das Interesse laut der Helaba insbesondere auf den Empire-State-Index des laufenden Monats. Das Stimmungsbarometer des Verarbeitenden Gewerbes der Region New York liefere einen ersten Eindruck über die Entwicklung der konjunkturellen Perspektiven nach über einem Monat Krieg am Persischen Golf und angebotsbedingt hohen Energiepreisen./la/jkr/nas