ROUNDUP/Aktien New York: Richtungslos vor Nahost-Friedensgesprächen
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der starken Erholung in der Woche nach Ostern haben es die Anleger an den US-Aktienmärkten am Freitag etwas ruhiger angehen lassen. Die Waffenruhe im Iran bleibt zunächst fragil. Aktuelle US-Konjunktur- und Inflationsdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Notierungen. Vage Hoffnungen im Ukraine-Krieg könnten vor dem Wochenende etwas stützen.
Von den Ölpreisen, die momentan im Zuge des Iran-Kriegs der wichtigste Taktgeber für die globalen Börsen sind, kommen keine neuen Impulse. Sie notieren etwa auf Vortagesniveau, womit sich an den Inflations- und Konjunkturerwartungen nichts ändert. Die Ölpreise spiegeln die Zurückhaltung vor den Friedensgesprächen zum Iran-Krieg in Pakistan wider, die am Freitag mit Unterhändlern beginnen und am Samstag mit den Verhandlungsführern wohl ihren Höhepunkt erreichen.
Der Dow Jones Industrial
Die Stimmung der Verbraucher in den USA - gemessen am Konsumklimaindex der Universität Michigan - trübte sich im April stärker als erwartet ein und fiel auf ein Rekordtief. Unterdessen trieb der Iran-Krieg die US-Inflationsrate im März deutlich nach oben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent, verglichen mit 2,4 Prozent im Februar. Volkswirte hatten im Schnitt allerdings mit einem noch etwas stärkeren Anstieg auf 3,4 Prozent gerechnet. Experten gehen nun überwiegend davon aus, dass die US-Notenbank vorerst nicht an der Zinsschraube dreht und zunächst die weitere Entwicklung abwarten wird.
Branchenseitig im Fokus stehen weiter Softwarewerte, die tags zuvor wieder einen schwarzen Tag hinnehmen mussten. Der Sektor leidet bereits seit einiger Zeit stark unter KI-Verdrängungssorgen. Mit dem Nahostkrieg wurde die Situation für die Anleger nicht besser. Citigroup strich nun ihre Empfehlungen für einige Werte, was unter anderem die Aktien von Docusign
Eine skeptische Analystenstudie sorgte bei den Papieren von Nike
Die Aktien von CoreWeave